WWF: Ressourcenleicht Leben 2045

Was wiegt die Zukunft? Ausblicke in ein ressourcenleichtes Leben

Strategische Kommunikation und partizipative Formate für den WWF ebnen den Weg zur 8-Tonnen-Gesellschaft

Weniger wiegt mehr: Stell dir vor, dein Alltag verbraucht nur noch halb so viele Ressourcen. Und fühlt sich trotzdem besser an. Genau diese Zukunft hat Ellery Studio mit dem WWF Deutschland entwickelt – mit Kommunikationskonzept, Gallery Walks und partizipativen Formaten.

Workshop-Situation 14 – WWF-Projekt „Ressourcenleicht leben 2045“
Die Herausforderung
Zwischen Tonnen und Träumen: Ressourcenkonsum halbieren bis 2045
Deutschland steht vor einer gewaltigen Herausforderung: Der Ressourcenverbrauch muss bis 2045 halbiert werden. Von aktuell 16 auf 8 Tonnen pro Person und Jahr. Ellery Studio entwickelte gemeinsam mit dem WWF Deutschland die kommunikative Architektur für diese Transformation: Narrative, die Lust auf Wandel machen, und Formate, die abstrakte Ziele erlebbar werden lassen.
Kommunikationskonzept
Gallery Walk
Beteiligungsformate
Beteiligungsformate
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Deliverables

Vom Narrativ bis zum Exponat: Ein durchgängiges Vermittlungssystem

Entstanden ist ein ganzheitliches System zur Vermittlung ressourcenleichten Lebens. Das Herzstück bildet ein Kommunikationskonzept mit Hauptnarrativ und fünf Unternarrativen. Flankiert wird es durch immersive Gallery Walks, partizipative Beteiligungsformate und ein modulares Ausstellungskonzept – entwickelt im Schulterschluss mit Wissenschaft und Bürgerschaft.
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Kommunikationskonzept

Strategisches Kerndokument mit Hauptnarrativ „Freiheit durch weniger“, fünf Unternarrativen (von Wohlstandsredefinition bis Generationenverantwortung), Leitprinzipien und drei ausgearbeiteten Kampagnenideen.
Projektmotiv 03 – WWF-Projekt „Ressourcenleicht leben 2045“
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Gallery Walk 1 & 2

Zwei immersive Ausstellungsformate mit haptischen Objekten, Templates zur Selbstreflexion und partizipativen Stationen. Beide Walks zusammen schufen einen Dramaturgie-Bogen vom Ist-Zustand zur wünschenswerten Zukunft.
Workshop-Situation 17 – WWF-Projekt „Ressourcenleicht leben 2045“
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Ausstellungskonzept

Modulares System mit über 20 Exponaten in drei Größenkategorien: Kleinformate für Workshops (z.B. Story Cubes, Postkarten), Messeformate und eine vollständige Ausstellungsdramaturgie für 150–200 m².
Projektmotiv 01 – WWF-Projekt „Ressourcenleicht leben 2045“
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Beteiligungsformate

Sechsteilige Workshop-Reihe (drei Präsenz, drei Online) mit interaktiven Formaten: von Personaentwicklung über Stadtmodellierung bis Zukunftspostkarten.
Workshop-Situation 31 – WWF-Projekt „Ressourcenleicht leben 2045“
Learnings
Thematische Deep Dives

Narrativentwicklung: Wenn Reduktion nach Zugewinn klingt

Nachhaltigkeit kämpft oft mit einem Imageproblem: Sie klingt nach Einschränkung. Nach müssen, nicht nach wollen. Das Projekt drehte diese Logik um. Das entwickelte Hauptnarrativ „Freiheit durch weniger“ macht Ressourcenschonung zur Befreiung: von Überfluss, Abhängigkeiten, sozialer Schieflage. Fünf Unternarrative konkretisieren diese Vision für unterschiedliche Zielgruppen – von Sicherheitsorientierten bis zu Innovationsbegeisterten.

Wenn Zukunft anfassbar wird: mit Gallery Walks und narrativen Objekten

Abstrakte Zahlen motivieren selten. 16 Tonnen Ressourcenverbrauch? Schwer vorstellbar. Die Gallery Walks machten diese Dimension sichtbar, hörbar, greifbar. Haptische Objekte, Selbstreflexions-Templates und partizipative Stationen sorgten dafür, dass Teilnehmende nicht nur informiert, sondern wirklich bewegt wurden. Entscheidend war die Dramaturgie der beiden Walks: Der erste konfrontierte mit dem Ist-Zustand, zeigte aber durch Farbcodierung und positive Signale immer auch, dass Veränderung möglich ist. Der zweite Walk führte direkt in wünschenswerte Zukünfte – vier begehbare Miniräume für Ernährung, Mobilität, Wohnen und Freizeit machten ressourcenleichtes Leben konkret und wünschenswert.