Speculative Design Agentur Berlin – Design Fiction, Zukunftsartefakte & Zukunftsworkshops
Die Zukunft als Artefakt ins Heute holen, um komplexe oder sensible Themen zu verhandeln

Ellery Studio entwickelt Speculative Design Formate und Design Fiction für Organisationen, Forschung, Stadtentwicklung und Transformation. Wir gestalten Zukunftsartefakte, fiktive Situationen und Workshopformate, die schwierige Themen zugänglich machen.

Was gute Zukunftsartefakte leisten müssen

Wie Spekulatives Design Gespräche verändert

Anwendungsfelder für Speculative Design und Design Fiction

Wo Ellery Studio mit Zukunftsartefakten arbeitet

Strategie und Organisationsentwicklung
Zukunftsfragen aus der Folie holen
In Strategieprozessen helfen Zukunftsartefakte, über neue Rollen, Arbeitsweisen oder Geschäftsmodelle zu sprechen. Beim VBKI haben wir zu New Work und Zukunft der Rente mit spekulativen Einstiegen gearbeitet. Gerade bei sensiblen Themen hilft der Umweg über eine fiktive Zukunft: Menschen reagieren ehrlicher, weil sie nicht sofort ihre eigene Position verteidigen müssen.
Ausstellungsinstallation „Ernährung“ mit Alltagsobjekten auf weißen Podesten, darunter Brot, Obstkiste, Fahrrad-Modell und Einkaufstüte
Innovation und Produktideen
Frühe Konzepte als Zukunftsobjekte testen
Die gesellschaftlichen Auswirkungen einer Idee werden greifbarer, sobald sie eine Form bekommt. Das kann ein fiktives Produkt, ein Service, ein Interface oder eine Gebrauchsanweisung aus der Zukunft sein. Solche Artefakte helfen Teams, Chancen und Nebenfolgen früher zu erkennen. Besonders spannend ist das bei Energie, Mobilität, digitalen Infrastrukturen oder KI Anwendungen.
Drei Personen an einem selbstgebauten Schaltpult aus Pappe mit bunten Knöpfen und Reglern, zwei bedienen es, beim Solar Punk Festival
Stadtentwicklung und Smart Cities
Wie wollen wir in Zukunft leben?
Bei Smart City Workshops, Stadtentwicklungsformaten oder Beteiligungsprozessen kann Speculative Design Menschen direkt ins Machen bringen. Teilnehmende bauen, beschreiben oder verändern Zukunftsobjekte in co-kreativen Formaten und kommen dadurch schneller in Austausch. Die Diskussion bleibt nicht bei „Smart City“ als Schlagwort stehen, sondern landet bei Alltag, Verantwortung und öffentlichem Raum.
Forschung und Bildung
Wissenschaftliche Zukunftsfragen als Alltagssituationen
Projekte wie Biofictions oder Arbeiten zu Zukünften der Bioökonomie zeigen, wie gut Design Fiction für Forschungskommunikation funktioniert. Statt nur über Technologien, Märkte oder Nachhaltigkeit zu sprechen, wird gefragt: Wie könnte sich das im Alltag anfühlen? Welche Produkte gäbe es? Welche Konflikte tauchen auf? Welche Zukunft wirkt wünschenswert, welche eher unheimlich?
Ausstellungsraum „[bio’nd] Ausblicke in biobasierte Zukünfte“ mit gelbem Regal voller Bücher und Objekten auf Tischen
Beteiligung und Diskursformate
Artefakte als Gesprächsanlass
In Zukunftswerkstätten, Reallaboren oder Design for Debate Formaten werden Zukunftsartefakte zu Arbeitsmaterial. Sie liegen auf dem Tisch, werden bewertet, verändert, verworfen oder weiterentwickelt. Dadurch entstehen Gespräche, die mit einer offenen Diskussionsfrage oft schwer zu erreichen wären.
Aufgeschlagene Zeitschrift mit dem Artikel „Die Kunst des Vorausdenkens: Speculative Design“ und dem Porträt einer Person mit pinker Kette
Wie wir arbeiten
Vom Zukunftsthema zum Artefakt, das Gespräche verändert
01
Der Einstieg

Wir starten mit der Frage, worüber eigentlich gesprochen werden soll. Geht es um eine technologische Entwicklung, eine gesellschaftliche Spannung, eine strategische Entscheidung oder ein Thema, das bisher schwer zugänglich ist? Danach entwickeln wir den spekulativen Rahmen: Welche Zukunft wird angenommen? Aus welcher Perspektive schauen wir darauf? Welche Reibung ist produktiv?

02
Die Provokation

Daraus entstehen Artefakte, Szenen oder kleine Erzählwelten. Manchmal reicht ein einzelnes Objekt. Manchmal braucht es eine Serie: mehrere Zukunftspostkarten, fiktive Behördenschreiben, Produktverpackungen, Interfaces, Zeitungsseiten, Rollenprofile oder Alltagsregeln. Wichtig ist nicht die perfekte Science-Fiction-Welt. Entscheidend ist, dass das Material präzise genug ist, um Reaktionen auszulösen.

03
Der Diskurs

Der Workshop wird darum herum gebaut. Wir entwickeln Einstieg, Aufgaben, Moderation und Dokumentation. Teilnehmende können Artefakte lesen, kommentieren, weiterbauen oder gegeneinander abwägen. Bei manchen Formaten wird gebastelt. Bei anderen wird diskutiert, sortiert oder abgestimmt. Am Ende bleibt kein loses Kreativformat zurück. Die Ergebnisse werden dokumentiert und für die weitere Arbeit übersetzt.

Haben Sie schwierige Zukunftsfragen, die endlich diskutabel werden sollen?
Unsere Leistungen: Speculative Design, Design Fiction & Zukunftsartefakte
Formate für Gespräche über mögliche Zukünfte
Um mögliche Zukünfte greifbar und diskutierbar zu machen, verbinden wir Fachwissen, spekulatives Design und Design Fiction. Gemeinsam mit Wissensträger:innen übersetzen wir abstrakte Entwicklungen, Unsicherheiten und Zukunftsfragen in konkrete Szenarien, Artefakte und Erlebnisse – als Grundlage für Austausch, Reflexion und neue Perspektiven.
Speculative Design
Für Zukunftsfragen, die als Objekt, Szene oder Alltagssituation greifbar werden sollen.
Drei Personen an einem selbstgebauten Schaltpult aus Pappe mit bunten Knöpfen und Reglern, zwei bedienen es, beim Solar Punk Festival
Design Fiction
Für fiktive Artefakte aus möglichen Zukünften: Briefe, Interfaces, Nachrichten, Produkte oder Regeln.
Hand hält das Arbeitsblatt „News from the Future“ des Engage-Innovationsworkshops mit Feldern für Persona, Ideen-Canvas und Artikel
Zukunftsartefakte
Für Konferenzen, Bar Camps, Workshops, Ausstellungen, Strategieprozesse oder Beteiligungsformate.
Viele bunte Story-Karten rund um ein Smartphone, mit Fragen wie „Was wäre, wenn wir Wege finden, um mit der Natur zu kommunizieren?“
Zukunftswerkstätten
Für Gruppen, die mögliche Entwicklungen gemeinsam untersuchen, entwerfen und bewerten wollen.
Teilnehmende einer Zukunftswerkstatt sitzen im Kreis, in der Mitte liegen beschriftete Blätter, auf der Leinwand die Schritte einer STEEP-Analyse
Design for Debate
Für Themen mit Spannung, Unsicherheit oder politischer Reibung.
Teilnehmende eines WWF-Workshops beugen sich über einen Stadtplan, eine Person zeichnet mit einem Stift darauf
Workshopmaterial und Moderation
Für Karten, Rollen, Prototypen, Aufgaben, Gesprächsführung und Ergebnisdokumentation.
Eisberg-Modell als Vorlage: über der Wasserlinie „Was ist sichtbar / hörbar / fühlbar?“, darunter „Was verbirgt sich dahinter?“

Team Speculative Design

Expert:innen für explorative Zukunftsarbeit

Unsere Foresight Spezialist:innen entwickeln spekulative Formate, die Gruppen ins Arbeiten bringen. Mit Zukunftsforscher:innen, Moderator:innen und Designer:innen, die komplexe Themen sortieren und in gutes Arbeitsmaterial übersetzen.
Dodo Vögler
Dodo Vögler
Executive Creative Director
Niels Jansen
Niels Jansen
Foresight & Partizipation
Florence Zurfluh
Florence Zurfluh
Foresight & Partizipation
Bernd Riedel
Bernd Riedel
Executive Creative Director
Eugen Litwinow, Managing Director von Ellery Studio, im Porträt
Eugen Litwinow Managing Director
Eugen Litwinow, Managing Director von Ellery Studio, im Porträt
Eugen Litwinow Managing Director
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